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......etabliert dieses Museum einen mentalen Kollektivraum, der frei zugänglich ist und doch nirgends fest verankert.....

Posted on by Roger Aeschbach


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Ein imaginäres Museum ohne Wände*

Sämtliche Versuche, in der Schweiz ein Migrations-Museum zu gründen, schlugen bisher fehl. Aus diesem Missstand heraus wurde die Idee des imaginären Migrations-Museums Musée imaginaire des Migrations MiM geboren. Es ist in Form einer Koffervitrine präsent und beansprucht lediglich einen Quadratmeter Raum. Die Schweiz verfügt über eine einzigartige Museumsdichte, die sich das MiM zu Nutze macht, um Partner zu finden, die bereit sind, jeweils eine Migrations-Geschichte vorstellen. Die eigens dafür gestaltete Koffervitrine dient als sichtbares Markenzeichen. Zugleich ist sie ein multifunktionaler Schaukasten. Darin eingebettet ist jeweils ein Objekt, ein Bild oder ein Dokument, das im Kern eine Migrationsgeschichte erzählt. Die integrale Version dieser Geschichte kann man unter www.mimsuisse.ch nachlesen.

*von Jana Fehrensen anlässlich der Eröffnung des MiM