Interventionen im öffentlichen Raum in Muri

Eine kleine Gemeinde zeigt auf, wie Reflexionsprozesse zum öffentlichen Raum angestossen werden können.

Gemeinsam mit Studenten von anderen Hochschulen haben unsere Studierenden der Landschaftsarchitektur von der HSR an einem Wettbewerb zu temporären Interventionen in Muri teilgenommen.

Das Engagement der beteiligten Studenten und der Gemeinde Muri war überwältigend. Die konzeptuelle Qualität der Beiträge hochkarätig.

Hier sind die ausgeführten Arbeiten dokumentiert.

Das Video zeigt sehr schön den Einbezug der Bevölkerung

Wie öffentliche Räume belebt werden können, zeigte im Sommer 2015 eine Freiluftausstellung von studentischen Interventionen in Muri. Die Gemeinde Muri und der Kanton Aargau organisierten gemeinsam einen Wettbewerb für Studierende der Disziplinen Architektur, Kunst und Landschaftsarchitektur. Diese erhielten die Aufgabe wenig genutzte öffentliche Räume in Muri mit kreativen und kostengünstigen Interventionen aufzuwerten. Aus 64 eingereichten Projektideen wurden acht prämiert und umgesetzt. So entstand eine sommerliche Freiluftausstellung. In den meisten Gemeinden gibt es Restflächen, sei es die Ecke neben dem Parkplatz oder ein versteckte Nische im Wohnquartier. Mit einer bewussten, dem Ort angemessenen Gestaltung lassen sich dort mit geringen Kosten Aufwertungsmassnahmen entwickeln. Temporäre Interventionen bilden einen Ansatz die schlummernden Potenziale freizusetzen. Durch die Veränderung eines Raumes auf Zeit, lassen sich neue Ideen sowie Nutzungsformen und die Reaktionen darauf austesten. weitere Infos: ag.ch/menschen-und-orte